Suedlink

Das Thema SuedLink beschäftigt uns als BUND-Ortsgruppe Schneverdingen zum einen grundsätzlich, da eine Höchstspannungs-Gleichstromübertragungs-Trasse (HGÜ) ein Pilotprojekt mit unbekannten gesundheitlichen Auswirkungen und riesigem Eingriff in den Naturhaushalt und das Landschaftsbild mit sich bringt – zum anderen sind Trassenvorschläge im Schneverdinger Raum in der Diskussion. Wer sich konkreter über deren Verlauf informieren möchte, kann diese unter folgendem Link aufrufen:

Darstellung der Alternativen-Vorschläge; Beschreibung des Verlaufs und Ergebnis der Eignungsbewertung (Prüfstufe III)

  • für ALT_069

http://www.suedlink.tennet.eu/fileadmin/antrag/antrag_dateien_final/14_2_Anhang_XIV__NI-1_141212.pdf

  • für ALT_115

http://www.suedlink.tennet.eu/fileadmin/antrag/antrag_dateien_final/14_3_Anhang_XIV__NI-2_141212.pdf

Wir sind der Auffassung, dass dieses Projekt grundsätzlich auf den Prüfstand gehört und stehen voll hinter dem Positionspapier der BUND-Kreisgruppe Heidekreis mit den Kernpunkten

  • Stromverbrauch reduzieren
  • Strom regional erzeugen und verbrauchen
  • Energiewende vor Ort geht vor Leitungsneubau

In der Presse ist viel von der Erdverkabelung als zwar teureren Variante, aber eleganteren und allseits zu begrüßenden Lösung für SuedLinkkritiker/-innen zu hören. Wir möchten zu bedenken geben, dass auch eine Erdverkabelung eine dauerhafte Schneise in der Landschaft bedeutet, welche von Strauch- und Baumbewuchs freizuhalten ist. Dies würde der jahrzehntelangen Arbeit von Naturschützern zur Wiedervernetzung von Landschaft (siehe „Grünes Band“ und Wildkatzenkorridore des BUND etc.) entgegenwirken.

Hier geht’s direkt zum Positionspapier.