Naturnahe Hecken – Lebensraum für Tiere im Garten schaffen

Naturnahe Hecken – Lebensraum für Tiere im Garten schaffen“ hieß das Thema der Veranstaltung, zu der die BUND-Ortsgruppe und der Kulturverein Schneverdingen im Oktober eingeladen hatten. Dass dieses Thema viele interessiert, zeigte die große Zahl der Anmeldungen. Ca. 40 Menschen hörten dem spannenden Vortrag der Referentin zu und stellten ihre Fragen.

Begrüßung durch Grit Lory (rechts) und Ulli Zielaßek

Begrüßung durch Grit Lory (rechts) und Ulli Zielaßek

Hecken kommt bei der Gartengestaltung eine große Bedeutung zu: Den Menschen bieten sie Schutz vor unerwünschten Blicken und vor Wind, den Tieren Lebensraum, Schutz und Nahrung. Hecken können monoton und trist, aber sie können auch bunt, vielfältig und lebendig sein. Wie Letzteres gelingen kann, wollte die Naturgartengestalterin Grit Lory aus Hamburg in diesem Kurs vermitteln.

Hecken (Foto: Grit Lory)

Hecken (Foto: Grit Lory)

Teilnehmer*innen lernten naturnahe Hecken aus heimischen Sträuchern kennen, frei wachsend oder geschnitten, denn es gibt nicht nur die Kirschlorbeer- oder Thujahecke, wie Frau Lory sehr überzeugt immer wieder betonte. Die Zuhörer*innen erfuhren etwas über heimische Sträucher, ihre Ansprüche, Eigenschaften und ihre ökologische Bedeutung für die Tiere, weil auch Tiere neben Nisthilfen eine „Infrastruktur“ benötigen. Sie erfuhren auch grundlegende Wuchsgesetze und wie sie ihre Hecke bei Bedarf unauffällig in Form halten können. „Und dann los und eine Hecke pflanzen, denn lebendige Gärten machen Freude und nützen der Artenvielfalt!“ ermunterte die Fachfrau Grit Lory.