Amphibien im Straßenverkehr

Krötenzaun (Foto: TB)

Krötenzaun (Foto: TB)

Mitglieder der Schneverdinger Ortsgruppe beteiligen sich bei den Krötenzäunen in Barrl und in Schneverdingen am Hasweder Weg. Überall in der Republik sind BUND-Gruppen im Amphibienschutz tätig. So manche Gruppe wurde eigens gegründet, um zu verhindern, dass Tausende von Lurchen auf den Straßen ihrer Region überfahren werden. Ehrenamtliche registrieren aufmerksam, wo Molche, Frösche und Kröten bei ihrer Wanderung auf Hindernisse stoßen und vermehrt zu Tode kommen – um diese Gefahrenstellen dann gezielt zu entschärfen. Im Frühling betreuen sie Amphibienwanderwege an Straßen.

Es werden Krötenzäune errichtet, an denen Eimer in den Boden eingelassen werden. Jeden Morgen und nach Wetterlage auch abends nach Einbruch der Dunkelheit werden die Tiere an den Fangzäunen und aus den Eimern aufgesammelt und in Richtung Laichgewässer über die trennende Straße getragen. Manche Zäune werden auch während der Rückwanderung noch betreut.

Weitere Infos unter: www.bund.net/themen_und_projekte/aktion_lurch